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Buchtipp: Der erste Messe-Krimi der Welt

14. September 2009 09:06 / by / Keine Kommentare

Sind Messen am Ende des Tages clevere Geldwaschanlagen? Was treibt ein russischer Oligarch in diesem Metier? Gibt es vielleicht sogar undurchsichtige Querverbindungen zwischen Messegesellschaft und Kommune? Die Antworten auf derlei drängende Fragen weiß man nach 360 Seiten. Denn: Urs Ingold, Geschäftsführer von Exhibit & More, Zürich, und früher CEO von Reed Exhibitions Deutschland hat sich seiner Liebe zum geschriebenen Wort hingegeben und einen Messe-Krimi verfasst – den ersten seiner Art, soweit uns das bekannt ist. Als ausgewiesener Branchenkenner gibt Ingold in der faszinierenden Story allerlei intime Einblicke in das komplexe Messegeschäft und verwebt das Terrain in einen spannenden Plot. Ort des Geschehens ist übrigens die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf, in der der Autor über 20 Jahre gelebt hat. Der Held des Buches, Maximilian Bernstein, kennt als Messegeschäftsführer alle Facetten des Geschäfts und wird immer tiefer in einen Strudel aus Korruption und Tagesgeschäft hinein gezogen. Merkwürdige Träume zwingen ihn in Dialoge über das Sein und Nicht-Sein mit einem mysteriösen älteren Herrn. Gleichzeitig bereitet der fiktive Oligarch Marmirov die Übernahme einer deutschen Messe vor. Ein Drama, in das auch die Politik und die Russenmafia verstrickt sind, nimmt seinen Lauf… Wie heißt es in Ingolds lesenswertem Buch so herrlich vieldeutig: „Jede Messegesellschaft ist ein kleines Universum, welches sich aus verschiedensten Umsatzträgern zusammensetzt. Was glauben Sie, was man hier alles kontieren, verbuchen, stornieren, umlegen, rückzahlen, abgelten, provisionieren und kommissionieren kann?“ „Bernstein“ von Urs Ingold ist bei Books on Demand, Norderstedt, erschienen. ISBN: 978-3-8334-8682-1 Preis: € 34,90. Erhältlich ist das Buch auch bei Amazon.de

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